Programme und Software

Software - notwendig für die ComputernutzungUm mit einem Computer arbeiten zu können, ist die Hardware allein nicht genug. Man benötigt Software oder auch Computerprogramme. Im Bereich der Software gibt es ein breites Angebot, dass die unterschiedlichsten Anwendungen ermöglicht.

Die wichtigste Software eines Computers ist das Betriebssystem. Das Betriebssystem ist dafür verantwortlich, dass der Computer überhaupt „hochfährt“. Es bleibt außerdem im Hintergrund die ganze Zeit aktiv, auch wenn man mit anderen Programmen arbeitet. Wenn das Betriebssystem fehlerhaft ist beziehungsweise nicht mehr richtig funktioniert, lässt sich der Computer nicht mehr richtig starten.

Im Zusammenhang mit der Software hat der Begriff „Elektronische Datenverarbeitung“ oder kurz: „EDV“ eine besondere Bedeutung. Von Elektronischer Datenverarbeitung spricht man immer dann, wenn ein Computernutzer Daten eingibt, diese im Computer bearbeitet und dort speichert.

Für die EDV stehen verschiedene Programme zur Verfügung. So findet sich auf fast jedem Computer eine Software zur Textverarbeitung. Mit der Textverarbeitung kann man beispielsweise Briefe schreiben, formatieren, und verändern. Man hat die Möglichkeit per Auswahl und Knopfdruck die Schriftart, Schriftfarbe und Schriftgröße zu wechseln. Formulierungen, die man häufiger braucht, kann man in der Textverarbeitung als Textbaustein hinterlegen und so ebenfalls einfach auf Knopfdruck abrufen und in den neuen Brief einfügen. Wenn man bestimmte komplette Dokumente wiederholt benötigt, kann man diese als Vorlage speichern und so immer wieder problemlos nutzen. Zusätzlich helfen moderne Programme zur Textverarbeitung auch bei der Rechtschreibung und Grammatik, da sie über eingebaute Prüffunktionen verfügen.

Mithilfe von Grafikprogrammen können Fotos am Computer nachbearbeitet oder Werbemittel für die Druckerei vorbereitet werden. Dabei gibt es verschiedene Arten von Grafik-Software. Grob unterscheidet man zwischen pixelbasierenden und vektorbasierenden Programmen.

Sollte es einmal zu einem Datenverlust durch einen sogenannten Blue screen of Death kommen, gibt es auch dafür entsprechende Software um eine Datenrettung auf Festplatte vorzunehmen.

Für fast alle Wünsche und Anforderungen gibt es spezielle Software auf dem Markt. Das Spektrum reicht von Büro-Software über Info-Programme bis hin zu einer Vielzahl an verschiedenen Spielen.

Alternativen zum Software-Kauf

Hochwertige Computer-Programme haben in der Regel ihren Preis. Vor allem im Unternehmensbereich sind die Ausgaben für Software bei weitem höher als die Kosten, die durch die Anschaffung der Hardware entstehen. Bei diesen Software-Programmen spricht man auch von Lizenzsoftware.

Wer privat einen Computer benutzen will, kann oder will sich Software, die mehrere Hundert Euro oder auch Tausend Euro kostet, oft nicht leisten. Deshalb wird häufig auf Programme zurückgegriffen, die als Open-Source-Software bezeichnet wird. Open-Source-Software wird in der Regel von einer großen Entwicklergemeinde betreut und gepflegt. Hier steht also meist kein großes Unternehmen im Hintergrund. Jeder kann sich an der Weiterentwicklung der Software beteiligen und die Software unter bestimmten Bedingungen kostenfrei nutzen.

Neben Open-Source-Anwendungen gibt es auch noch Freeware. Dabei handelt es sich um Software, die vom Entwickler kostenlos zur Verfügung gestellt wird.