Geschichte des Computers

Computer-GeschichteDie Anfänge des modernen Computers oder PCs reichen weit zurück:
Der französische Wissenschaftler Blaise Pascal entwickelte bereits im Jahr 1642 eine mechanische Rechenmaschine. Im 19. Jahrhundert erdachte der britische Mathematiker Charles Babbage das Modell für die erste Rechenmaschine, die sich programmieren ließ. Er konnte dieses Modell jedoch nicht erfolgreich in die Praxis umsetzen, legte damit aber einen wichtigen Grundstein für die weitere Computer-Entwicklung. Auch das Hollerith-Verfahren (benannt nach Erfinder Hermann Hollerith (1860-1929), hat maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung des Computers genommen. Beim Hollerith-Verfahren wurden Lochkarten (Karton mit gestanzten Löchern) durch eine Sortiermaschine geschickt, die die Karten anhand der Anordnung der Löcher sortierte. Anwendung fand das Hollerith-Verfahren bei der Volkszählung im Jahr 1890 in den USA.

Der deutsche Ingenieur Konrad Ernst Otto Zuse (1910-1995) gilt als Pionier der elektronischen Datenverarbeitung – kurz: EDV. Er baute im Jahr 1941 die erste Rechenanlage, die programmgesteuert war. Sie trug den Namen Z1 und basierte auf dem binären Zahlensystem, das auch den heutigen Computern zugrundeliegt. Zuse entwarf insgesamt vier Computer-Modelle (Z1-Z4) und entwickelte auch die weltweit erste Programmiersprache, die mit dem Namen „Plankalül“ bezeichnet wurde.

Gehirn des Computers:
Der Mikrochip

Den modernen Computer von heute, gäbe es ohne den Mikrochip nicht. Die ersten Computer hatten als Speicher mehrere Tausend Elektronenröhren, die nicht nur sehr groß sondern auch sehr schwer waren. Auf diesen Computern wurden die Daten durch das Ein- und Ausschalten in einer festgelegten Reihenfolge gespeichert.

Der Mikrochip ersetzte die Röhren und sorgte dafür, dass die Computer kleiner wurden und an Gewicht verloren. Mikrochips bestehen aus Silizium. Sie können Informationen speichern und außerdem elektronische Befehle verarbeiten. Ein einzelner Mikrochip hat dabei eine Größe von nur wenigen Zentimetern – oft sind es auch nur wenige Millimeter.

Mikrochips werden mit kleinen Schaltelementen ausgestattet. Dabei kann es sich zum Beispiel um Transistoren handeln. Auf einem einzelnen Mikrochip können mehrere Millionen Transistoren aufgebracht werden.